Optiktest WS140 des Herrn Rohr
Praxistest von Wolfgang Dzieran
Testbericht Herr Bruell / Wien
Bericht
Optischer Test
Astrofotos mit dem WS 250 f/11
Einführung
Montierung/Sucher
Leistung
Vergrößerung/Temperierung
Lagerung und Spiegelreinigung
Astrofotografie

Kurzer Beobachtungsbericht vom 2. AFT

Aufnahme Wolfgang Dzieran (www.dzieran.de)



H. Wolter / 1.Teil:

Aufnahme Wolfgang Dzieran (www.dzieran.de) - Kutter-Schiefspiegler von A. Quante



 Vom 16-18.4.04 fand das 2. Aschberger Teleskoptreffen statt. Der Autor war dort mit einem Multi-Schiefspiegler WS 150 auf EQ6 Montierung vertreten.

Aufnahme Wolfgang Dzieran (www.dzieran.de)



Ich konnte das Gerät am nördlichen Ende des Rasenplatzes aufstellen.

Aufnahme Wolfgang Dzieran (www.dzieran.de)



In der Nähe befand sich ein wahrhaft monströser FH-Refraktor von Herrn Hohnsbehn mit 125 mm Öffnung f/19, also 2.4 m Brennweite. Beide Geräte hatten genügend Zeit für eine Temperaturanpassung, da sie schon vor der Dämmerung aufgebaut wurden. Erstmalig habe ich am WS 150 einen Telrad zur Objektsuche eingesetzt, was sich für eine präzise und schnelle Objekteinstellung dann noch sehr bewährt hat.

Aufnahme Wolfgang Dzieran (www.dzieran.de)



Am Fr. abend bot sich die Möglichkeit die Leistung beider Geräte an den Planeten einmal visuell zu vergleichen. Bei mittleren und schwankenden Seeingbedingungen konnte ich dann zunächst auch Venus und anschliessend Saturn und Jupiter in beiden Geräten beobachten. Nach meinem subjektiven Eindruck konnte ich dabei keine merklichen Unterschiede in der Detailwahrnehmung an diesen Planeten feststellen. Dabei wurde jeweils mit unterschiedlichen Okularen bei Vergrösserungen von 200 –300 fach beobachtet.

Aufnahme Wolfgang Dzieran (www.dzieran.de)



Der FH-Refraktor zeigte ein vergleichbar kontrastreiches und detailreiches Bild an diesen Objekten. Auch war praktisch kein Farbfehler feststellbar. Die Planeten, insbesondere Venus, zeigten zwar ganz geringe Farbsäume im Refraktor, die aber auch von der atmosphärischen Refraktion herrühren könnten. Im Wesentlichen hatte Herr Hohnsbein einen sehr ähnlichen visuellen Bildeindruck beim Vergleich der beiden Teleskope, nachfolgend möchte ich seinen unabhängig entstandenen Bericht dazu wiedergeben (mit freundlicher Genehmigung von Herrn Hohnsbehn):

M. Hohnsbehn / 2. Teil: 

Hallo,
Nach Ankunft Fr. ca. 20uhr30 und längerem Aufbau meines Monsterkolosses-Refr.Fh 5"f19 wurden Venus,Saturn u. Jupiter ins Visier genommen Seeing 5-6/10,zweite nachthälfte zunehmen schlechter-sowoeso zogen immer wieder wolken durch-vergrößerung 200x Venus in Abenddämmerung im Vergleich zum Wolterteleskop 6"f11 nicht schlechter-schmaler violettsaum am terminator Saturn(ohne Vergleich):Cassini umlfd.;Äquaterband,differenzierte Polkappe(d,h. mehrere farbzonen) Jupiter:so gegen 23UhrMez Mond-Schatten im NEB nahe Rand-Grf am Rand-Meridian ~ 20° reinkommend-im Wolterteleskop nicht besser
nachher noch Eskimonebel im 30 Zöller von Ralph (sehr stabile Hochleiter)
Samstag:Sonnenschein mit Schleierwolken mit Herschelprisma fleckengruppen ziemlich unterhalb Äquator gesichtet,darunter ein Wilson-fleck u.Fackelgebiete nahe Rand Guido s Coronado AS 60-beeindruckend(wenn auch etwas dunkel)jedenfalls werd ich mir entsprechenden Adapter für mein Objektiv anfertigen-vorsichthalber nach Vortrag von W.Lille und anschließender Beratung persöhnlich über visuelle kontrassteigerung bezüglich granulation(empfiehlt Gelb und Blaufilterkombination mit steilen Kurvenverlauf)und Pro/Contra Coronado/Solar-Spectrum u.ERF-Filter-noch viele offene Fragen mein Teleskop fand doch regen Anlauf und Bewunderung,obwohl weit vom schuß die Nacht zum Sonntag war überhaupt nicht vielversprechend-so reiste ich Sa. abend ab Vielen Dank an die Veranstalter vom AFT(vielleicht wär Mai besser !?)
Gruß Marc



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